Pflegefachpersonen sind oft die ersten Ansprechpartner*innen, wenn pflegebedürftige Menschen einen Todes- oder Suizidwunsch äußern (Schwartz et al. 2024; Riedel et al. 2024a, b; Deutscher Pflegerat, DPR 2024; Richardson 2023). Solche Situationen stellen eine anspruchsvolle ethische und fachliche Herausforderung dar. Einerseits erfordert der Umgang mit diesen Wünschen ein hohes Maß an Empathie, (Ergebnis-)Offenheit und Respekt für den autonomen Wunsch von zu Pflegenden, andererseits stehen Pflegefachpersonen auch in der Verantwortung, ihrem professionellen Auftrag zur Suizidprävention nachzukommen (Riedel et al. 2024a, b; Grabenhorst et al. 2024; Bausewein 2024; Klotz et al. 2025a, b; DPR 2024).

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Einleitung

  • Karen Klotz,
  • Anna-Henrikje Seidlein,
  • Annette Riedel

摘要

Pflegefachpersonen sind oft die ersten Ansprechpartner*innen, wenn pflegebedürftige Menschen einen Todes- oder Suizidwunsch äußern (Schwartz et al. 2024; Riedel et al. 2024a, b; Deutscher Pflegerat, DPR 2024; Richardson 2023). Solche Situationen stellen eine anspruchsvolle ethische und fachliche Herausforderung dar. Einerseits erfordert der Umgang mit diesen Wünschen ein hohes Maß an Empathie, (Ergebnis-)Offenheit und Respekt für den autonomen Wunsch von zu Pflegenden, andererseits stehen Pflegefachpersonen auch in der Verantwortung, ihrem professionellen Auftrag zur Suizidprävention nachzukommen (Riedel et al. 2024a, b; Grabenhorst et al. 2024; Bausewein 2024; Klotz et al. 2025a, b; DPR 2024).