DerPrognose der Migr'ne Verlauf und die PrognoseMigräneVerlauf der Migräne sind schwer vorhersehbar, da empirische Langzeitdaten fehlen. Studien zeigen unterschiedliche Ergebnisse: In einer 30-jährigen Untersuchung von Bille hatten 53 % der ursprünglich betroffenen Kinder auch als Erwachsene Migräne, wobei Jungen häufiger eine Verbesserung erlebten als Mädchen. Migräne mit visueller Aura zeigte eine größere Persistenz. Eine Studie von Whitty und Hockaday berichtete, dass ein Drittel der Patienten nach 15 bis 20 Jahren symptomfrei war, jedoch bei einigen Patienten im höheren Lebensalter nach langer Remission erneut Migräneattacken auftraten. Dies deutet darauf hin, dass die Migräneanfälligkeit lebenslang bestehen bleibt und unter bestimmten Bedingungen wieder aktiviert werden kann. Die Prävalenz der Migräne steigt bis zum 40. Lebensjahr an und sinkt danach ab. Die Gründe für diesen Rückgang sind unklar. Es könnte sich um eine spontane Remission, den Effekt von Behandlungen oder eine erhöhte Sterblichkeit von Migränepatienten handeln, da Studien darauf hinweisen, dass diese doppelt so häufig vor dem 70. Lebensjahr sterben wie Nicht-Betroffene. Mögliche Ursachen hierfür könnten die Migräne selbst, Nebenwirkungen der Behandlung oder Komorbiditäten wie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko sein. Prognosen im Einzelfall sind unsicher: Manche Patienten erleben eine Verbesserung oder Remission, andere hingegen eine Verschlechterung. Es ist unklar, ob eine frühzeitige, effektive Behandlung den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen kann. Erkenntnisse aus anderen Schmerzerkrankungen deuten jedoch darauf hin, dass eine frühzeitige Therapie möglicherweise langfristige negative Entwicklungen verhindern könnte.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Verlauf und Prognose der Migräneformen

  • Hartmut Göbel

摘要

DerPrognose der Migr'ne Verlauf und die PrognoseMigräneVerlauf der Migräne sind schwer vorhersehbar, da empirische Langzeitdaten fehlen. Studien zeigen unterschiedliche Ergebnisse: In einer 30-jährigen Untersuchung von Bille hatten 53 % der ursprünglich betroffenen Kinder auch als Erwachsene Migräne, wobei Jungen häufiger eine Verbesserung erlebten als Mädchen. Migräne mit visueller Aura zeigte eine größere Persistenz. Eine Studie von Whitty und Hockaday berichtete, dass ein Drittel der Patienten nach 15 bis 20 Jahren symptomfrei war, jedoch bei einigen Patienten im höheren Lebensalter nach langer Remission erneut Migräneattacken auftraten. Dies deutet darauf hin, dass die Migräneanfälligkeit lebenslang bestehen bleibt und unter bestimmten Bedingungen wieder aktiviert werden kann. Die Prävalenz der Migräne steigt bis zum 40. Lebensjahr an und sinkt danach ab. Die Gründe für diesen Rückgang sind unklar. Es könnte sich um eine spontane Remission, den Effekt von Behandlungen oder eine erhöhte Sterblichkeit von Migränepatienten handeln, da Studien darauf hinweisen, dass diese doppelt so häufig vor dem 70. Lebensjahr sterben wie Nicht-Betroffene. Mögliche Ursachen hierfür könnten die Migräne selbst, Nebenwirkungen der Behandlung oder Komorbiditäten wie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko sein. Prognosen im Einzelfall sind unsicher: Manche Patienten erleben eine Verbesserung oder Remission, andere hingegen eine Verschlechterung. Es ist unklar, ob eine frühzeitige, effektive Behandlung den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen kann. Erkenntnisse aus anderen Schmerzerkrankungen deuten jedoch darauf hin, dass eine frühzeitige Therapie möglicherweise langfristige negative Entwicklungen verhindern könnte.