Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist mit mehr als 1400 stationären Betten und jährlich mehr als 56.000 stationären Fällen ein Haus der Maximalversorgung und weist durch Hochschulermächtigungen für zahlreiche Fachgebiete zudem eine ambulante Versorgung für weit mehr als 300.000 Patient*innen pro Jahr auf. In diese Struktur wurde bereits vor 20 Jahren eine Ernährungsambulanz integriert, die seit ihrer Implementierung mit der Detektion von Ernährungsproblemen zugewiesener Patient*innen befasst ist. Der Mammutanteil entfällt dabei auf Personen mit dem Krankheitsbild Adipositas, inkl. konservativer wie bariatrischer Versorgung, und auf Patient*innen der onkologischen Ambulanz. Der Anteil von Patient*innen mit ernährungsbezogenen Problemen aus anderen Fachrichtungen nimmt jedoch stetig zu und resultiert aus Krankheitsbildern der Inneren Medizin (Pulmologie, Gastroenterologie, Endokrinologie u. v. m.), aus der Chirurgie durch Prähabilitation und dem perioperativen Management, sowie zielgerichtet bei Organexplantationen oder symptomatischen Beschwerden sowie der Allergologie. Seit Anfang 2023 ist das Heilmittel ambulante Ernährungstherapie am Universitätsklinikum Leipzig genehmigt und die Sprechstunden sind entsprechend eingerichtet. In der Ambulanz sind somit die Voraussetzungen erfüllt, das Heilmittel für beide Indikationen vorhalten zu können.

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Anwendung des G-NCP in der Ernährungsambulanz des Universitätsklinikums Leipzig mit besonderem Fokus auf das Heilmittel Ernährungstherapie

  • Lars Selig

摘要

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist mit mehr als 1400 stationären Betten und jährlich mehr als 56.000 stationären Fällen ein Haus der Maximalversorgung und weist durch Hochschulermächtigungen für zahlreiche Fachgebiete zudem eine ambulante Versorgung für weit mehr als 300.000 Patient*innen pro Jahr auf. In diese Struktur wurde bereits vor 20 Jahren eine Ernährungsambulanz integriert, die seit ihrer Implementierung mit der Detektion von Ernährungsproblemen zugewiesener Patient*innen befasst ist. Der Mammutanteil entfällt dabei auf Personen mit dem Krankheitsbild Adipositas, inkl. konservativer wie bariatrischer Versorgung, und auf Patient*innen der onkologischen Ambulanz. Der Anteil von Patient*innen mit ernährungsbezogenen Problemen aus anderen Fachrichtungen nimmt jedoch stetig zu und resultiert aus Krankheitsbildern der Inneren Medizin (Pulmologie, Gastroenterologie, Endokrinologie u. v. m.), aus der Chirurgie durch Prähabilitation und dem perioperativen Management, sowie zielgerichtet bei Organexplantationen oder symptomatischen Beschwerden sowie der Allergologie. Seit Anfang 2023 ist das Heilmittel ambulante Ernährungstherapie am Universitätsklinikum Leipzig genehmigt und die Sprechstunden sind entsprechend eingerichtet. In der Ambulanz sind somit die Voraussetzungen erfüllt, das Heilmittel für beide Indikationen vorhalten zu können.