Heiner Müllers Hamletmaschine
摘要
Das[aut]Müller, Heiner vielfältig theatrale und szenographische Werk Heiner Müllers[aut]Müller, Heiner hat sich im europäischen Theaterkontext der Postmoderne in unterschiedlichen Bereichen ausgewirkt: auf die Produktion eines neuen Theaters, auf veränderte Inszenierungsformen, auf die Auseinandersetzung um die Spielbarkeit antiker Dramentexte und auf die Intermedialität, durch die die Szene sich mit der Performance Art und der Videokunst verschränken kann. So konnte die griechische Theaterwissenschaftlerin und Übersetzerin von Texten Heiner Müllers[aut]Müller, Heiner, Helene Varopoulou, die Bedeutung, die er in Griechenland seit den 1980er-Jahren gewann, mit derjenigen in Frankreich vergleichen. In beiden Ländern war und ist die aktuelle Aufführungs- und Inszenierungspraxis von Prosa- und Theatertexten aufs Engste mit der Übersetzung der Werke Heiner Müllers[aut]Müller, Heiner verbunden. Derjenige, der einen Text auf der Szene zu sprechen hat, wird aus Erfahrung wissen, dass es auf die jeweils spezifische Sprechbarkeit der poetisch-nüchternen Texte Müllers[aut]Müller, Heiner ankommt, weshalb die Übertragung eines Textes von einer in die andere Sprache immer mit der Frage der Übersetzbarkeit der einen Kultur in eine andere verknüpft ist. Bei Michail Marmarinos’[aut]Marmarinos, Michail Inszenierung der HamletmaschineDie Hamletmaschine in Athen und derjenigen von Corinna Harfouch[aut]Harfouch, Corinna in Paris kann geradezu von der Konvergenz einer neuen Theaterpraxis mit Müllers[aut]Müller, Heiner Konzept einer veränderten Szenographie gesprochen werden, weil in beiden Aufführungen performanceartige Aspekte der Textstruktur Heiner Müllers[aut]Müller, Heiner zur Geltung kamen. Durchaus auch im prophetischen Sinne eines Theaters der Zukunft kann die griechische wie französische Müller[aut]Müller, Heiner-Rezeption verstanden werden. Letztere thematisierte ein Pariser Symposium »Heiner Müller[aut]Müller, Heiner – une généalogie à venir«, dessen Erkenntnisse öffentlichkeitswirksam in der Zeitschrift Théâtre/Public publiziert wurden. Diese französische Konferenz von 1997 kann mit der griechischen zum fünften Todestag Müllers[aut]Müller, Heiner Ende 2000 in Athen verglichen werden, wo eine Diskussionsrunde unter der Frage stand: »Wer wird Heiner Müller[aut]Müller, Heiner sein?« In beiden Fällen ging es nicht nur um eine Bestandsaufnahme, sondern um die Frage, was Müllers[aut]Müller, Heiner Werk für eine Theaterpraxis der Zukunft bedeuten könne, eine Frage, die auch für das neue Musiktheater zentral wurde.