Die wachsende Komplexität und Dynamik der onkologischen Therapielandschaft erfordert ein effektives Informationsmanagement, um die hohe Versorgungsqualität in der Onkologie sicherzustellen. Um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist es wichtig, geeignete Informationsformate und Fortbildungsangebote zu nutzen sowie digitale Lösungen wie Apps sinnvoll einzusetzen. Der Einsatz neuer Technologien, wie künstlicher Intelligenz, kann einen zusätzlichen Mehrwert bei der Verarbeitung großer Mengen an Patientendaten, Leitlinien und aktuellen Forschungsergebnissen bieten. Interdisziplinäre und meistens auch intersektorale Tumorboards sind mittlerweile integrierter Bestandteil einer evidenzbasierten guten qualitätsgesicherten Versorgung onkologischer Patienten in Deutschland. Sie sind in der Regelversorgung nicht mehr wegzudenken. Zu jedem onkologische Zentrum nach DKG gehört als essenzielle Anforderung ein verpflichtendes Tumorboard. Zentren sind nicht nur Krankenhäuser, sondern Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen. Um die Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten, sind schnelle Informations- und Datenflüsse und klare, unbürokratische Abstimmungen, um Verzögerungen oder Medikationsfehler zu vermeiden, essenziell. Spezialisierte Apotheken tragen durch das Interaktionsmanagement dazu bei. Zentren für klinische Prüfungen bzw. Studien tragen zum Fortschritt in der Arzneimitteltherapie entscheidend bei. Dabei ist ein hohes Maß an Organisationstalent, Fachwissen und Kommunikation Voraussetzung. Hierzu sind adäquate Strukturen und Prozesse erforderlich. Dazu gehören ein Vertrags- und Terminmanagement, eine ehrliche Fallzahlschätzung sowie adäquate Patientenrekrutierung, ein gut dokumentiertes Datenmanagement sowie ein abgestimmtes Finanzierungsmanagement.

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Interdisziplinäres Management

  • Maximilian Kloft,
  • Thorsten Götze,
  • Salah E. Al Batran,
  • Stephan Schmitz,
  • Iris Hofmann,
  • Nicole Semmler-Lins,
  • Robert Dengler

摘要

Die wachsende Komplexität und Dynamik der onkologischen Therapielandschaft erfordert ein effektives Informationsmanagement, um die hohe Versorgungsqualität in der Onkologie sicherzustellen. Um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist es wichtig, geeignete Informationsformate und Fortbildungsangebote zu nutzen sowie digitale Lösungen wie Apps sinnvoll einzusetzen. Der Einsatz neuer Technologien, wie künstlicher Intelligenz, kann einen zusätzlichen Mehrwert bei der Verarbeitung großer Mengen an Patientendaten, Leitlinien und aktuellen Forschungsergebnissen bieten. Interdisziplinäre und meistens auch intersektorale Tumorboards sind mittlerweile integrierter Bestandteil einer evidenzbasierten guten qualitätsgesicherten Versorgung onkologischer Patienten in Deutschland. Sie sind in der Regelversorgung nicht mehr wegzudenken. Zu jedem onkologische Zentrum nach DKG gehört als essenzielle Anforderung ein verpflichtendes Tumorboard. Zentren sind nicht nur Krankenhäuser, sondern Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen. Um die Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten, sind schnelle Informations- und Datenflüsse und klare, unbürokratische Abstimmungen, um Verzögerungen oder Medikationsfehler zu vermeiden, essenziell. Spezialisierte Apotheken tragen durch das Interaktionsmanagement dazu bei. Zentren für klinische Prüfungen bzw. Studien tragen zum Fortschritt in der Arzneimitteltherapie entscheidend bei. Dabei ist ein hohes Maß an Organisationstalent, Fachwissen und Kommunikation Voraussetzung. Hierzu sind adäquate Strukturen und Prozesse erforderlich. Dazu gehören ein Vertrags- und Terminmanagement, eine ehrliche Fallzahlschätzung sowie adäquate Patientenrekrutierung, ein gut dokumentiertes Datenmanagement sowie ein abgestimmtes Finanzierungsmanagement.