Für Berlin hatte mit der Thronbesteigung von Friedrich Wilhelm IV. eine neue Zeit begonnen. Er stellte in mancher Hinsicht einen deutlichen Gegensatz zu seinem Vater dar, der zwar als absolutistischer Monarch in preußischer Tradition regiert hatte, aber dennoch als volkstümlich galt und bei seinen Untertanen beliebt war. Dagegen war sein Sohn „begabt und intelligent, aber ebenso sprunghaft, unentschlossen, wankelmütig, unstet und letztlich unglücklich“ und wurde auch als Romantiker auf dem Thron bezeichnet. Er war allen schönen Künsten zugetan, doch besondere Bedeutung hatte für ihn die Architektur, was sich in Großbauprojekten wie der Berliner Museumsinsel oder der Fertigstellung des Kölner Doms äußerte.

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Hofleben und Hochschule

  • Bernhard Manger

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Für Berlin hatte mit der Thronbesteigung von Friedrich Wilhelm IV. eine neue Zeit begonnen. Er stellte in mancher Hinsicht einen deutlichen Gegensatz zu seinem Vater dar, der zwar als absolutistischer Monarch in preußischer Tradition regiert hatte, aber dennoch als volkstümlich galt und bei seinen Untertanen beliebt war. Dagegen war sein Sohn „begabt und intelligent, aber ebenso sprunghaft, unentschlossen, wankelmütig, unstet und letztlich unglücklich“ und wurde auch als Romantiker auf dem Thron bezeichnet. Er war allen schönen Künsten zugetan, doch besondere Bedeutung hatte für ihn die Architektur, was sich in Großbauprojekten wie der Berliner Museumsinsel oder der Fertigstellung des Kölner Doms äußerte.