Diese Arbeit beleuchtet die Strategien der Lebenskunst und Selbstsorge von Friedrich Nietzsche, Ludwig Wittgenstein und Susan Sontag im direkten Bezug zueinander. Zunächst werden die zentralen Fragestellungen, Methoden und Quellen skizziert. Neben ästhetischen und hermeneutischen Überlegungen zum Selbst werden literaturtheoretische Ansätze wie Intertextualität und Komparatistik sowie Verfahren der Biografieforschung und Autor:innenbibliotheksforschung herangezogen. Der folgende Abschnitt widmet sich zentralen Konzepten der Lebenskunst und Selbstsorge, darunter Platons „Tugendethik“, Michel de Montaignes „Savoir-vivre“, Ralph Waldo Emersons „Conduct of Life“ und Sören Kierkegaards „Selbstwahl“, die für die drei Denker:innen von Bedeutung waren. Der abschließende Teil thematisiert die Experimentalphilosophie und das Experimentieren als grundlegende Haltung, die Nietzsche, Wittgenstein und Sontag vereinte.

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Einführung

  • Kristina Jaspers

摘要

Diese Arbeit beleuchtet die Strategien der Lebenskunst und Selbstsorge von Friedrich Nietzsche, Ludwig Wittgenstein und Susan Sontag im direkten Bezug zueinander. Zunächst werden die zentralen Fragestellungen, Methoden und Quellen skizziert. Neben ästhetischen und hermeneutischen Überlegungen zum Selbst werden literaturtheoretische Ansätze wie Intertextualität und Komparatistik sowie Verfahren der Biografieforschung und Autor:innenbibliotheksforschung herangezogen. Der folgende Abschnitt widmet sich zentralen Konzepten der Lebenskunst und Selbstsorge, darunter Platons „Tugendethik“, Michel de Montaignes „Savoir-vivre“, Ralph Waldo Emersons „Conduct of Life“ und Sören Kierkegaards „Selbstwahl“, die für die drei Denker:innen von Bedeutung waren. Der abschließende Teil thematisiert die Experimentalphilosophie und das Experimentieren als grundlegende Haltung, die Nietzsche, Wittgenstein und Sontag vereinte.