MI gibt spezifische Methoden vor, die in den verschiedenen Phasen des Beratungsprozesses eingesetzt werden sollten, um diesen effektiv zu unterstützen. Zentrale Bedeutung haben dabei die „OBAZ“-Methoden (offene Fragen, Bestätigung, aktives Zuhören, Zusammenfassen). Diese Techniken sollen nicht nur die Kommunikation zwischen Berater und Klient fördern, sondern auch das Vertrauen und die Eigenverantwortung des Klienten stärken. Offene Fragen ermöglichen tiefere Einblicke in die Denkweise des Klienten, während Bestätigungen das Selbstwirksamkeitsgefühl stärken können. Aktives Zuhören trägt u. a. dazu bei, dass sich der Klient verstanden fühlt, und Zusammenfassungen helfen, das Gespräch zu strukturieren und Missverständnisse zu vermeiden. Hinzu kommen spezifische Methoden, um Change-Talk und Confidence-Talk zu fördern. Schließlich wird eine Technik für die Übermittlung von Informationen vorgestellt, die den Klienten nicht bevormundet oder überfordert. Die hier beschriebenen Methoden sind an die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Intelligenzminderung angepasst. Trotz der MI-spezifischen Strukturvorgaben soll der Berater stets flexibel agieren und den Methodeneinsatz an die jeweilige Situation anpassen. Der Beratungsstil sollte individuell sein, der Berater soll seine eigene Persönlichkeit und seine Erfahrung einfließen lassen. Ziel ist es, eine offene, wertschätzende Kommunikation zu schaffen, die den Klienten unterstützt, sich selbst zu reflektieren und eigenverantwortliche Verhaltensänderungen umzusetzen.

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Methoden

  • Barbara Metzger

摘要

MI gibt spezifische Methoden vor, die in den verschiedenen Phasen des Beratungsprozesses eingesetzt werden sollten, um diesen effektiv zu unterstützen. Zentrale Bedeutung haben dabei die „OBAZ“-Methoden (offene Fragen, Bestätigung, aktives Zuhören, Zusammenfassen). Diese Techniken sollen nicht nur die Kommunikation zwischen Berater und Klient fördern, sondern auch das Vertrauen und die Eigenverantwortung des Klienten stärken. Offene Fragen ermöglichen tiefere Einblicke in die Denkweise des Klienten, während Bestätigungen das Selbstwirksamkeitsgefühl stärken können. Aktives Zuhören trägt u. a. dazu bei, dass sich der Klient verstanden fühlt, und Zusammenfassungen helfen, das Gespräch zu strukturieren und Missverständnisse zu vermeiden. Hinzu kommen spezifische Methoden, um Change-Talk und Confidence-Talk zu fördern. Schließlich wird eine Technik für die Übermittlung von Informationen vorgestellt, die den Klienten nicht bevormundet oder überfordert. Die hier beschriebenen Methoden sind an die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Intelligenzminderung angepasst. Trotz der MI-spezifischen Strukturvorgaben soll der Berater stets flexibel agieren und den Methodeneinsatz an die jeweilige Situation anpassen. Der Beratungsstil sollte individuell sein, der Berater soll seine eigene Persönlichkeit und seine Erfahrung einfließen lassen. Ziel ist es, eine offene, wertschätzende Kommunikation zu schaffen, die den Klienten unterstützt, sich selbst zu reflektieren und eigenverantwortliche Verhaltensänderungen umzusetzen.