Eine Hypermagnesiämie beginnt ab Serum-Magnesiumspiegeln von 1,2 mmo/l. Ab Serum-Magnesiumspiegeln von 7 mmo/l gab es um 1930 in Deutschland die letzten Todesfälle. Die Patienten verstarben an respiratorischer Insuffizienz, Zwerchfelllähmung oder an Herzrhythmusstörungen mit Herzinsuffizienz. Bei einer i.v. Magnesiumsubstitution im Gramm-Bereich, z. B. bei Präeklampsie oder Tachykardien, beobachtet man im Einzelfall Serum-Magnesiumwerte um maximal 3–4 mmol/l. Hier muss sicherheitshalber ein enges Magnesiummonitoring erfolgen. Eine Niereninsuffizienz Grad 4–5 oder bradykarde Herzrhythmusstörungen können Kontraindikationen für eine Magnesiumtherapie sein. Eine orale Magnesiumsupplementation um 300–500 mg täglich bei gesunder Niere und ohne bradykarde Herzrhythmusstörungen gilt als sicher und nebenwirkungsarm.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Klinik der Hypermagnesiämie

  • Klaus Kisters,
  • Oliver Micke

摘要

Eine Hypermagnesiämie beginnt ab Serum-Magnesiumspiegeln von 1,2 mmo/l. Ab Serum-Magnesiumspiegeln von 7 mmo/l gab es um 1930 in Deutschland die letzten Todesfälle. Die Patienten verstarben an respiratorischer Insuffizienz, Zwerchfelllähmung oder an Herzrhythmusstörungen mit Herzinsuffizienz. Bei einer i.v. Magnesiumsubstitution im Gramm-Bereich, z. B. bei Präeklampsie oder Tachykardien, beobachtet man im Einzelfall Serum-Magnesiumwerte um maximal 3–4 mmol/l. Hier muss sicherheitshalber ein enges Magnesiummonitoring erfolgen. Eine Niereninsuffizienz Grad 4–5 oder bradykarde Herzrhythmusstörungen können Kontraindikationen für eine Magnesiumtherapie sein. Eine orale Magnesiumsupplementation um 300–500 mg täglich bei gesunder Niere und ohne bradykarde Herzrhythmusstörungen gilt als sicher und nebenwirkungsarm.