Zur Universalität und Vernetztheit der Algorithmik
摘要
Ein herausragendes Merkmal der Algorithmik ist ihre enge Verwobenheit mit sehr vielen anderen Gebieten in Wissenschaft und Kunst. Algorithmen sind in den Technik-, Ingenieur- und Naturwissenschaften durch Diskretisierung und Randomisierung1 oft in Verbindung mit iterativen Verfahren und Simulationsverfahren, von Bedeutung. Die Mathematiker S. Ulam und J. von Neumann entwickelten die stochastikbasierte „Monte-Carlo-Methode“ in den 1940er Jahren. Seitdem stellt die Simulation eine der umfassendsten und bedeutsamsten Methoden für den Computerein- satz dar. Die meisten Probleme der realen Welt lassen sich nicht durch „geschlossene Formeln“ lösen; Simulationsverfahren führen in der Regel aber meist zu sehr guten Näherungslösungen. In der Informationstheorie entwickeln sich Codierung und Kryptographie immer mehr zu einem eigenständigen Wissensgebiet, das seine volle Wirksamkeit erst als Computeranwendung in den Bereichen Kommunikation, Datentransfer und Datenspeicherung gewonnen hat. Zentrale Begriffe der Wissenschaft, wie z. B. der aus der Physik (Thermodynamik) stammende Begriff der Entropie haben sich dabei als universell nützlich erwiesen.