Der Beitrag „Virtualität und mögliche Welten in der französischen Komödie des späten 17. und des 18. Jahrhunderts“ untersucht Virtualisierungsphänomene im Sinne der rezenten Theorien des Virtuellen Marie-Laure Ryans (Narrative as Virtual Reality) und Pierre Lévys (Qu’est-ce que le virtuel ?). In der Folge Lévys als von der aktualen Handlung implizierte Virtualisierung im Sinne eines Rückschlusses auf ein gesellschaftliches oder darstellungstheoretisches Grundproblem begriffen, ermöglicht die Analyse der Virtualität in der klassischen und postklassischen Komödie einen Zugang zu ihrem spezifischen, imitationspoetischen Fiktionscharakter. Drei Modalitäten der Virtualität – Einbettung alternativer Handlungsverläufe in die aktuale Handlung, Satire und Intertextualität – werden anhand von Beispielen auf ihr Virtualisierungspotential und ihre literarhistorische Einordnung hin untersucht.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Virtualität und mögliche Welten in der französischen Komödie des späten 17. und des 18. Jahrhunderts

  • Gabriele Vickermann-Ribémont

摘要

Der Beitrag „Virtualität und mögliche Welten in der französischen Komödie des späten 17. und des 18. Jahrhunderts“ untersucht Virtualisierungsphänomene im Sinne der rezenten Theorien des Virtuellen Marie-Laure Ryans (Narrative as Virtual Reality) und Pierre Lévys (Qu’est-ce que le virtuel ?). In der Folge Lévys als von der aktualen Handlung implizierte Virtualisierung im Sinne eines Rückschlusses auf ein gesellschaftliches oder darstellungstheoretisches Grundproblem begriffen, ermöglicht die Analyse der Virtualität in der klassischen und postklassischen Komödie einen Zugang zu ihrem spezifischen, imitationspoetischen Fiktionscharakter. Drei Modalitäten der Virtualität – Einbettung alternativer Handlungsverläufe in die aktuale Handlung, Satire und Intertextualität – werden anhand von Beispielen auf ihr Virtualisierungspotential und ihre literarhistorische Einordnung hin untersucht.