Peinliche Prognosen
摘要
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und im Anschluss an den Abwurf von ersten Atombomben auf japanische Städte, hat Albert Einstein die Prognose riskiert, dass Menschen im übernächsten Krieg, den er nach den bald zu erwartenden globalen Auseinandersetzungen mit dem Einsatz von Kernwaffen kommen sah, wieder mit Pfeil und Bogen aufeinander losgehen werden. Wenn diese Worte mit ihrer zynischen Andeutung eines Katapultierens der Zivilisation zurück in die Steinzeit auch amüsant klingen mögen, sie gehen an der danach sich real abspielenden Geschichte vorbei. Zwar haben Menschen und Völker seit 1945 unfassbar viele Kriege vom Zaun gebrochen und machen in diesen Tagen (Sommer 2024) unermüdlich und unfassbar brutal weiter – Vorhersagen über mehr oder weniger willkürliche militärische Aktionen von ehrgeizigen Staatslenkern gegen ungeliebte Nachbarvölker haben sich immer noch als zutreffend erwiesen und stehen demnach eher in Widerspruch zu Buschs Diktum –, aber zu den handlichen Waffen ihrer Vorfahren aus ferner Zeit haben die oftmals sinnlos geopferten und verlustreich kämpfenden Soldaten in den modernen Schlachten doch nicht greifen müssen.