Krisenjahre eines Künstlers: 1910 bis 1922
摘要
Als Rilke in Leipzig die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge diktiert hatte, begab er sich wieder einmal auf Reisen, zunächst nach Berlin, dann nach Weimar, anschließend noch einmal nach Berlin, danach Mitte März – ein letztes Mal – nach Rom und von dort – ein erstes Mal – nach Duino. Mitte Mai war er zurück in Paris, doch nicht für lange: Zwei Monate später machte er sich wieder auf, erst nach Böhmen, dann nach Deutschland. Bis April las er, an wechselnden Orten, die Fahnen seines Romans, der Ende Mai erschien. Das war die bewegte Ouvertüre zu seinem bewegten Leben bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs.