Sonnencreme – eine Einführung zu Wirkung und chemischen Eigenschaften von UV-Filtern
摘要
UV-Filter schützen vor negativen Wirkungen der UV-Strahlen wie Sonnenbrand, Hautalterung und Hautkrebs. In Europa zugelassene UV-Absorber sind in der deutschen Kosmetik-Verordnung aufgeführt. Man kann zwischen organischen/chemischen und mineralischen/physikalischen UV-Filtern unterscheiden. Nach ihrem Absorptionsspektrum unterteilt man sie in UVA-, UVB- und Breitbandfilter. Da die einzelnen Substanzen in der Regel keinen Schutz über das gesamte UV-Spektrum hinweg bieten, werden in Sonnencremes meist mehrere Stoffe kombiniert. Physikalische UV-Filter schützen, indem sie neben der Absorption die Strahlung auch reflektieren und streuen. Häufig werden hierzu metallische Verbindungen, wie Titandioxid und Zinkoxid verwendet. Da diese Substanzen inert sind, bewirken sie seltener phototoxische oder photoallergische Reaktionen als organische UV-Filter. Da physikalische UV-Filter in der Regel nicht in die Haut eindringen sind sie weniger wasserresistent und führen auf der Haut oft zu sichtbaren, weißen Rückständen. Dieses Phänomen kann durch die Verwendung von Nanopartikeln reduziert werden. Es wurde allerdings gezeigt, dass Zinkoxid-UV-Absorber, die auf Nanopartikeln mikrofeinen Zinkoxids basieren, bei der Anwendung als Sonnencreme über die Haut in den menschlichen Körper eindringen können.