Einleitung
摘要
Bei dem Thema Nachhaltigkeit denkt man in erster Linie an die Umwelt. Dies ist nachvollziehbar. Erstens kommt das Prinzip der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft. [Archivierte Kopie: Codice Forestrale Camaldolese (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)] Es beschreibt ein Wirtschaftsprinzip in dem nur so viele Bäume einem Wald entnommen werden dürfen, wie auch nachgeforstet werden können. Zweitens ist im Rahmen der Diskussionen um Klimakrise und Energiewandel der Begriff Nachhaltigkeit stark mit erneuerbaren Energien verknüpft. Allerdings ist dies viel zu kurz gegriffen. Nachhaltigkeit ist viel mehr, Nachhaltigkeit umfasst alle Lebensbereiche. Neben der allbekannten ökologischen Nachhaltigkeit stehen gleichberechtigt mindestens gleichbedeutend auch die ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. [Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt – Ziele und Rahmenbedingungen einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung“ Deutscher Bundestag: Drucksache 13/11.200 vom 26. Juni 1998, S. 218]. In diesem Sinne ist es auch nicht verwunderlich, dass die Nachhaltigkeitsziele der UN [1] weit über Umweltaspekte wie Klima- und Artenschutz oder saubere und erneuerbare Energie hinausgehen. Sie fordern Armut abzuschaffen, Hunger zu bekämpfen, Bildung für alle zu gewährleisten, Geschlechtergleichheit umzusetzen und Diskriminierung zu verhindern. Aber auch Gesundheit und Wellbeing, sowie eine gerechte Justiz sind Themen der Nachhaltigkeit.