Perspektiven zur Subjektivität im Theater Elfriede Jelineks
摘要
Das intertextuelle Schreibverfahren Jelineks und das Verhältnis ihrer Texte zu den Aufführungen – beides bringt den Fragenkomplex mit sich: Was heißt es hier, ‚ich‘ zu sagen? Welchen Sinn hat noch das ‚Ich‘? Und wo bleibt das ‚Ich‘ in den historischen Stoffen, die Jelinek beschäftigen? Besonders im Spätwerk der Autorin reflektiert sich die Frage nach einem schreibenden, sprechenden Ich, wie sie schon in Clara S. und Ulrike Maria Stuart anklang, in einer neuen Dringlichkeit – gerade hinsichtlich auch der Autorschaft und dem Werk der Autorin. So fragt das autofiktionale Ich zu Beginn der 2022 erschienenen Angabe der Person: