Climate Action als Herausforderung in der interdisziplinären Hochschullehre
摘要
Eine zentrale Aufgabe der Hochschulen ist die Sensibilisierung von Studierenden für den Klimawandel und die vielfältigen Ausprägungen der „nachhaltigen Entwicklung“. Sie sollen nicht nur während ihres Studiums, sondern darüber hinaus Gestalter_innen einer klimaangepassten und nachhaltigeren Zukunft werden. Der Beitrag stellt zwei unterschiedliche Lehr-/Lernformate der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zum Klimawandel und zur Nachhaltigkeit vor: Challenges zu Nachhaltigkeit vom Zentrum für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) sowie Climate Fresk vom Projekt Emission Free European Universities (EFEU). Die gewählten Beispiele tangieren das SDG 13 (Climate Action). Im INDIS erarbeiten Studierende in interdisziplinären Teams anhand von anwendungsbezogen Problemstellungen (Challenges zur Nachhaltigkeit) Lösungsansätze für die komplexen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung. Sie beziehen bei der Lösungsentwicklung ihre eigenen Kompetenzen sowie die Perspektiven ihres Studiengangs aus Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gesundheit ein. Beispiele für SDG 13 sind: Entwicklung einer mobilen Solartankstelle, eines Stadtackers und Begrünungselements (Begrünung von Innenstädten), von E-Scooter-Transportlösungen oder Nachtzügen der Zukunft. Das Projekt EFEU hat das Ziel, die Nachhaltigkeitskompetenz von Studierenden der Ingenieurwissenschaften sowie das Bewusstsein für Klimaneutralität an Hochschulen zu fördern. Mit Climate Fresk nutzt EFEU eine Lehr-/Lernformat, bei dem die Studierenden die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels auf Basis wissenschaftlicher Fakten zusammenfügen, verstehen und reflektieren.