Kommunikation zwischen Tieren
摘要
Pheromone werden von Tieren produziert und in terrestrischen und aquatischen Lebensräumen ausgeschieden. Sie dienen als Signalstoffe zur innerartlichen Kommunikation. Pheromone spielen eine grundlegende Rolle für die Steuerung des sexuellen Verhaltens, die Orientierung im Lebensraum, die Markierung von Territorien und Nahrungsquellen, die Auslösung von Alarm, aber auch Aggregationsverhalten sowie den Zusammenhalt der Kolonien eusozialer Insekten. Das chemische Signalgefüge verleiht den Gemeinschaften eine höhere Flexibilität bei der Anpassung an Umweltbedingungen. - Das Erkennen von Farben, Mustern und Kontrasten ist bei Tieren ein wesentlicher Teil der Wahrnehmung der Umwelt. Intra- und interorganismisch wirkende Körperfarben werden von Tieren selbst erzeugt oder aus Pflanzen aufgenommen. Die Farbstoffe (Pigmentfarben), die sich in ihren spektralen Eigenschaften unterscheiden, gehören zu verschiedenen Strukturklassen spezialisierter Metabolite. Strukturfarben ergänzen die Farbgebung. Bei Insekten ist eine besonders große Chemodiversität zu finden. Manche Tiere nutzen einen neuronal und hormonell gesteuerten Farbwechsel für eine Anpassung an die Umwelt, aber auch zur innerartlichen und zwischenartlichen Kommunikation, wie Warnung, Tarnung und Mimikry. - Verschiedene Organismen haben die Fähigkeit entwickelt, selbst oder in Symbiose mit Bakterien Licht auf biologischem Wege (Biolumineszenz) zu erzeugen. Eine besondere Vielfalt in der Morphologie und Nutzung von Leuchtorganen hat sich bei marinen Fischen entwickelt. Biolumineszenz wird für Partnersuche und Verständigung, zu Beutefang sowie Tarnung und Warnung eingesetzt. -Tiere schützen sich durch konstitutive und induzierte Abwehrstrategien gegen Fressfeinde. Toxisch wirkende spezialisierte Metabolite werden selbst synthetisiert oder aus Pflanzen aufgenommen. Sie werden in Geweben und in speziellen Abwehrdrüsen gespeichert oder auf die Körperoberfläche sezerniert.