Dr. Naujoks, Sie sind langjähriger Notarzt. Warum haben Sie diesen Beruf gewählt? Alles begann in der 10. Klasse meiner Schulausbildung. Ein Freund wollte als Mutprobe seinen Finger durch eine Flamme hin und her bewegen. Leider war es keine Kerze, sondern ein Bunsenbrenner. Die Verletzung ließ den Fachlehrer damals ratlos erscheinen. Da habe ich mir gedacht: „Wie gut wäre es, wenn man hier helfen könnte.“ Nach Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses habe ich dann mit einem Mitschüler den Schulsanitätsdienst an meiner Schule aufgebaut. Über den Erste-Hilfe-Kurs wurde ich dann als junger Mensch an das Thema Notfallmedizin herangeführt, da während des Kurses mehrfach der Rettungswagen (RTW), der am Kursort stationiert war, ausrückte. Ich habe dann angefangen mich ehrenamtlich bei einer Hilfsorganisation zu engagieren und dort die klassische Karriere vom Sanitätshelfer, Rettungshelfer, dritter Mann auf dem RTW etc. absolviert. Zu meiner Zeit gab es noch die Wehrpflicht bzw. alternativ den Zivildienst. Nach der entsprechenden Anerkennung habe ich dann 24 Monate meinen Zivildienst nach der Ausbildung zum Rettungssanitäter in Frankfurt am Main absolviert – eine Zeit, die mir immer noch deutlich erinnerlich ist.

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Interview mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Frankfurt am Main Dr. med. Frank Naujoks

  • Jan C. Behmann,
  • Bernd W. Böttiger

摘要

Dr. Naujoks, Sie sind langjähriger Notarzt. Warum haben Sie diesen Beruf gewählt? Alles begann in der 10. Klasse meiner Schulausbildung. Ein Freund wollte als Mutprobe seinen Finger durch eine Flamme hin und her bewegen. Leider war es keine Kerze, sondern ein Bunsenbrenner. Die Verletzung ließ den Fachlehrer damals ratlos erscheinen. Da habe ich mir gedacht: „Wie gut wäre es, wenn man hier helfen könnte.“ Nach Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses habe ich dann mit einem Mitschüler den Schulsanitätsdienst an meiner Schule aufgebaut. Über den Erste-Hilfe-Kurs wurde ich dann als junger Mensch an das Thema Notfallmedizin herangeführt, da während des Kurses mehrfach der Rettungswagen (RTW), der am Kursort stationiert war, ausrückte. Ich habe dann angefangen mich ehrenamtlich bei einer Hilfsorganisation zu engagieren und dort die klassische Karriere vom Sanitätshelfer, Rettungshelfer, dritter Mann auf dem RTW etc. absolviert. Zu meiner Zeit gab es noch die Wehrpflicht bzw. alternativ den Zivildienst. Nach der entsprechenden Anerkennung habe ich dann 24 Monate meinen Zivildienst nach der Ausbildung zum Rettungssanitäter in Frankfurt am Main absolviert – eine Zeit, die mir immer noch deutlich erinnerlich ist.