Aristoteles Traktat Über die Zeugung der Geschöpfe (1959) kann als eine erste Abhandlung über das Werden, Vergehen und Fortdauern von Lebewesen gewürdigt werden. In dieser Schrift stellt Aristoteles wichtige Kenntnisse zum Geschlechtsleben von Lebewesen zusammen: das Männliche ist Ursprung der Bewegung, die zeugende Kraft, die determinierende Form, das Weibliche lediglich passiver Körper. Die Verknüpfung von Symbiose und Körper mit Weiblichkeit, Autonomie und Bewegung mit Männlichkeit aufgrund biologischer Faktoren führt zu einer Einengung im Geschlecht.

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Eine Positionsbestimmung: Wer, Was und Wo ist queer?

  • Bernd Heimerl

摘要

Aristoteles Traktat Über die Zeugung der Geschöpfe (1959) kann als eine erste Abhandlung über das Werden, Vergehen und Fortdauern von Lebewesen gewürdigt werden. In dieser Schrift stellt Aristoteles wichtige Kenntnisse zum Geschlechtsleben von Lebewesen zusammen: das Männliche ist Ursprung der Bewegung, die zeugende Kraft, die determinierende Form, das Weibliche lediglich passiver Körper. Die Verknüpfung von Symbiose und Körper mit Weiblichkeit, Autonomie und Bewegung mit Männlichkeit aufgrund biologischer Faktoren führt zu einer Einengung im Geschlecht.