Das Verhältnis von Roland Barthes zur Illustration ist diffizil, nicht zuletzt, weil es von einigen Widersprüchen durchzogen und von verschiedenen Umbrüchen bestimmt ist. Zudem konturiert es sich vor allem implizit und prozessual. Der Begriff der Illustration (anders als etwa die Begriffe der Geste, des Zeigens und später der Schrift) gehört nicht zu denen, die in den zahlreichen Texten, die Barthes zu den Themen Bild, Bildlichkeit und Bildbezüge verfasst hat, besonders prominent verwendet werden. Entsprechend ist das Verhältnis, das in den Publikationen des Autors keine unbedeutende Rolle spielt, vorrangig aus Beiträgen zu anderen Themen der Bildtheorie und aus der konkreten Praxis der Bildverwendung zu rekonstruieren. Diese ist im Übrigen keineswegs konsistent und entfaltet sich zwischen konventionellen Gebrauchsweisen und potenziell innovativen Formen der mise en page.

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Illustration

  • Stefanie Diekmann

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Das Verhältnis von Roland Barthes zur Illustration ist diffizil, nicht zuletzt, weil es von einigen Widersprüchen durchzogen und von verschiedenen Umbrüchen bestimmt ist. Zudem konturiert es sich vor allem implizit und prozessual. Der Begriff der Illustration (anders als etwa die Begriffe der Geste, des Zeigens und später der Schrift) gehört nicht zu denen, die in den zahlreichen Texten, die Barthes zu den Themen Bild, Bildlichkeit und Bildbezüge verfasst hat, besonders prominent verwendet werden. Entsprechend ist das Verhältnis, das in den Publikationen des Autors keine unbedeutende Rolle spielt, vorrangig aus Beiträgen zu anderen Themen der Bildtheorie und aus der konkreten Praxis der Bildverwendung zu rekonstruieren. Diese ist im Übrigen keineswegs konsistent und entfaltet sich zwischen konventionellen Gebrauchsweisen und potenziell innovativen Formen der mise en page.