Die Barthes-Rezeption in Deutschland beginnt um 1960 am Rande der Universitäten im Umfeld der jungen Literaturszene, der Studentenbewegung und der linken Kulturkritik und steht im Horizont des hierzulande verspätet einsetzenden Interesses am französischen Strukturalismus. Seit den späten 1980er-Jahren beginnt sich auch die akademische Wissenschaft über Punktuelles hinaus für Barthes zu interessieren und setzt systematische Schwerpunkte. Gegenwärtig scheint in der deutschsprachigen Barthes-Forschung weitgehend Einigkeit darüber zu bestehen, dass Barthes’ über das Gesamtwerk entworfener kritischer, körperlicher und spielerischer Strukturalismus als philologische wie kulturwissenschaftliche Grundlagenmethode so bedeutsam wie anregend bleibt.

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Barthes in Deutschland

  • Sandra Fluhrer

摘要

Die Barthes-Rezeption in Deutschland beginnt um 1960 am Rande der Universitäten im Umfeld der jungen Literaturszene, der Studentenbewegung und der linken Kulturkritik und steht im Horizont des hierzulande verspätet einsetzenden Interesses am französischen Strukturalismus. Seit den späten 1980er-Jahren beginnt sich auch die akademische Wissenschaft über Punktuelles hinaus für Barthes zu interessieren und setzt systematische Schwerpunkte. Gegenwärtig scheint in der deutschsprachigen Barthes-Forschung weitgehend Einigkeit darüber zu bestehen, dass Barthes’ über das Gesamtwerk entworfener kritischer, körperlicher und spielerischer Strukturalismus als philologische wie kulturwissenschaftliche Grundlagenmethode so bedeutsam wie anregend bleibt.