Einführung: Autofiktionen und Biographematik
摘要
Bereits als Schüler erprobt sich Barthes als Romancier, wobei sein provinzaristokratischer Held Aurélien Page deutlich autobiographisch geformt ist. Er gibt das Experiment jedoch bald auf, weil bereits der junge Barthes seine Berufung eher im theoretischen Feld sieht, wobei sich schnell herausstellt, dass es nicht die Alternative Dichter/Wissenschaftler ist, die ihn ausbremst. Es sind die festgefahrenen Vorstellungen einer ‚modernen‘ Schreibweise, in denen sich Barthes nicht wiederfindet. Er ist auf der Suche nach einer neuen Sprache, nach neuen Themen und legt den Ehrgeiz, einen Roman zu schreiben, nie ganz ad acta. Um diese Idee kreisen die Werke seines letzten Lebensjahrzehnts.