Ätherwellen
摘要
Dieses Kapitel handelt von den Ursprüngen der Wellen- oder Mediumtheorie des Lichts. Christiaan Huygens’ deduktive Methode und seine Stoßwellentheorie werden behandelt. Insbesondere das Huygens’sches Prinzip und warum es funktioniert. Huygens’ Traité de la lumière wird im Detail analysiert. Nicht notwendigerweise periodische Stoßwellen sollen Licht übertragen in einem ideal elastischen Äther. Reflexions- und Brechungsgesetz leitet Huygens ab mit Hilfe eines Postulats der kürzesten Laufzeit. Die Lichtgeschwindigkeit im dichteren Medium ist bei ihm geringer als im dünneren, im Gegensatz zu Newtons Teilchentheorie. Eulers Nova theoria lucis et colorum wird ebenfalls unter die Lupe genommen. Er stellt explizit Emissions- und Mediumtheorie gegeneinander. Periodische Wellen – im Gegensatz zu den Huygensschen Stoßwellen – transportierten Licht in Analogie zum Schall im elastischen Äthermedium. Die Frequenz der Welle entspricht der Lichtfarbe, WWellenlänge und Frequenz bestimmen die Lichtgeschwindigkeit. Dispersion im Äther gibt es nicht, alle Lichtfrequenzen haben die gleiche Geschwindigkeit, gegeben durch Dichte und Elastizität des Äthers. In Materie tritt dagegen Dispersion auf.