Akzeptanz ereignet sich nur in der Interaktion mit mindestens einem anderen Menschen. Sie beschreibt den Zustand der Annahme, auch im Sinne eines körperlichen Angenommen-Werdens sowie der Anerkennung (im Sinne eines kognitiven Vorgangs), welcher nur durch ein Gegenüber ausgelöst werden kann, von dem man anerkannt und angenommen werden möchte. Prinzipiell betrifft dies Begegnungen innerhalb der sozialen Mikroebene, das heißt im Austausch mit einem individuellen Anderen (wie z. B. in einer Paarbeziehung; vgl. Abschn. 4.1), aber auch mit einer Bezugsgruppe und ihren Regularien, die im Folgenden als kollektiver Anderer bezeichnet wird (vgl. Abschn. 4.2), sowie innerhalb der Makroebene von gesellschaftlichen (kulturellen, politischen, administrativen) Systemen, was hier als institutioneller Anderer gefasst wird (vgl. Abschn. 4.3).

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Akzeptanz – Was schützt uns?

  • Klaus M. Beier

摘要

Akzeptanz ereignet sich nur in der Interaktion mit mindestens einem anderen Menschen. Sie beschreibt den Zustand der Annahme, auch im Sinne eines körperlichen Angenommen-Werdens sowie der Anerkennung (im Sinne eines kognitiven Vorgangs), welcher nur durch ein Gegenüber ausgelöst werden kann, von dem man anerkannt und angenommen werden möchte. Prinzipiell betrifft dies Begegnungen innerhalb der sozialen Mikroebene, das heißt im Austausch mit einem individuellen Anderen (wie z. B. in einer Paarbeziehung; vgl. Abschn. 4.1), aber auch mit einer Bezugsgruppe und ihren Regularien, die im Folgenden als kollektiver Anderer bezeichnet wird (vgl. Abschn. 4.2), sowie innerhalb der Makroebene von gesellschaftlichen (kulturellen, politischen, administrativen) Systemen, was hier als institutioneller Anderer gefasst wird (vgl. Abschn. 4.3).