„Benz am Weihnachtdonnstag 1825“ und „Der Weihnachtdonnstag 1841“
摘要
Die beiden Erzählungen um die Schicksale des Benz jeweils am Weihnachtsdonnerstag 1825 und 1841 folgen im Neuen Berner-Kalender für das Jahr 1843 direkt aufeinander (HKG D.1, 285–293, 293–300). Zu Lebzeiten Gotthelfs wurden sie nicht erneut gedruckt, und sie fehlen auch in der Ausgabe der Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz, denn entweder wollte die Witwe Henriette Bitzius die vom Verleger Julius Springer gewünschte Milderung allzu derber Passagen nicht vornehmen oder diese erschienen ihr selbst als so drastisch, dass sie auf die Texte ganz verzichtete (HKG D.3.2, 741). Für Benz am Weihnachtdonnstag 1825 existiert zudem das Bruchstück einer abweichenden handschriftlichen Fassung des Schlusses (HKG D.1, 682 f.). Es liegt nahe, dass Gotthelf sich von lokalen Ereignissen anregen ließ, von denen er als Pfarrer, Sittenrichter und Zeitungsleser Kenntnis hatte (vgl. HKG D.3.2, 740 f.).