„Marei die Kuderspinnerin und ihr Tröster“
摘要
In mehreren Texten des Neuen Berner-Kalenders werden der Anbau und besonders die Verarbeitung des Flachses im Emmental thematisiert. Bereits 1839 hatte Gotthelf im Neuen Berner-Kalender für das Jahr 1840 in der Erzählung Bedenkliche Verlegenheit die ‚Brechete‘ (Flachs- und Hanfbrechen) zum Thema gemacht (HKG D.1, 47–49). Im Kalender des Folgejahres folgten Die noch bedenklichere Verlegenheit (ebd., 135–141), bei der Gotthelf eventuell eine Einsendung an den Kalender verarbeitete und die Verfasser*innenschaft nicht gänzlich geklärt ist (HKG D.3.1, 386), sowie die Erzählung Marei die Kuderspinnerin und ihr Tröster (HKG D.1, 142–150). Keine dieser Erzählungen hat Gotthelf zu Lebzeiten erneut in den Druck gegeben. Es existieren auch keine Handschriften der Texte, allerdings findet sich aus dem Umkreis ein von Gotthelf nicht gedruckter Text in handschriftlicher Überlieferung: Mutter! Es byßt mi (ebd., 591–594).