Im März 1839 schrieb Gotthelf an Carl Bitzius, er wolle an Stoffen üben, die „weder die Zeit noch mich subjektiv und direkt berühr[en]“ (SW EB 5, 35). Ein Jahr später sah sich Gotthelf dank der Anfrage durch den Verleger des Unterhaltungsblattes Der Wanderer in der Schweiz, Jacob Christian Schabelitz, schließlich ermuntert, eine Novelle über einen solchen Stoff, nämlich über das Schloss Thorberg, zu schreiben (ebd., 70). Dem Letzten Thorberger folgten weitere Sagen und historische Erzählungen, und am 24.8.1841 formuliert Gotthelf in einem Brief an Johann Caspar Mörikofer erstmals die Idee zu einem Sagenzyklus, den er schreiben wolle (ebd., 151).

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  • Manuela Heiniger

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Im März 1839 schrieb Gotthelf an Carl Bitzius, er wolle an Stoffen üben, die „weder die Zeit noch mich subjektiv und direkt berühr[en]“ (SW EB 5, 35). Ein Jahr später sah sich Gotthelf dank der Anfrage durch den Verleger des Unterhaltungsblattes Der Wanderer in der Schweiz, Jacob Christian Schabelitz, schließlich ermuntert, eine Novelle über einen solchen Stoff, nämlich über das Schloss Thorberg, zu schreiben (ebd., 70). Dem Letzten Thorberger folgten weitere Sagen und historische Erzählungen, und am 24.8.1841 formuliert Gotthelf in einem Brief an Johann Caspar Mörikofer erstmals die Idee zu einem Sagenzyklus, den er schreiben wolle (ebd., 151).