Die Erzählung Ich strafe die Bosheit der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Geschlecht verfasste Gotthelf wohl im Winter 1852/53 für den Deutschen Volkskalender des Leipziger Verlegers Georg Wigand. Das Manuskript schickte er zusammen mit dem Manuskript der Erzählung Barthli der Korber ein, die aber von Wigand abgelehnt wurde. Der Verleger war auch mit Ich strafe die Bosheit der Väter nicht gänzlich zufrieden. So bemängelte er den abrupten Schluss und forderte Gotthelf dazu auf, das Ende noch abzurunden, was dieser bereitwillig tat. Aus den bereits gesetzten neun Seiten wurde so ein Text von dreizehn Druckseiten. Allerdings schrieb Wigand am 15.7.1852, auch der neue Schluss überzeuge ihn noch nicht gänzlich. (Vgl. Rudolf Hunzikers Nachwort, in: SW 22, 294 f.)

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„Ich strafe die Bosheit der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Geschlecht“

  • Christian von Zimmermann

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Die Erzählung Ich strafe die Bosheit der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Geschlecht verfasste Gotthelf wohl im Winter 1852/53 für den Deutschen Volkskalender des Leipziger Verlegers Georg Wigand. Das Manuskript schickte er zusammen mit dem Manuskript der Erzählung Barthli der Korber ein, die aber von Wigand abgelehnt wurde. Der Verleger war auch mit Ich strafe die Bosheit der Väter nicht gänzlich zufrieden. So bemängelte er den abrupten Schluss und forderte Gotthelf dazu auf, das Ende noch abzurunden, was dieser bereitwillig tat. Aus den bereits gesetzten neun Seiten wurde so ein Text von dreizehn Druckseiten. Allerdings schrieb Wigand am 15.7.1852, auch der neue Schluss überzeuge ihn noch nicht gänzlich. (Vgl. Rudolf Hunzikers Nachwort, in: SW 22, 294 f.)