Die Erzählung Merkwürdige Reden gehört zu Krebsligen zwischen zwölf und ein Uhr in der heiligen Nacht erschien zuerst im März 1847 im zweiten Jahrgang der Zeitschrift Schweizerisches Familienbuch, welche der mit Gotthelf bekannte Schriftsteller und Publizist Johann Jakob Reithard in Zürich herausgab. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Gotthelf seinen Text an Reithard abgegeben, aber wirtschaftliche Probleme der Zeitschrift verzögerten den Druck (vgl. Rudolf Hunziker, in: SW 18, 442–445). Gotthelf schrieb bei der Abgabe an Reithard, die in den Text eingerückten Verse seien „zu schauderhaft“, und Reithard ersetzte diese mit geübterer Hand: „Diese Freiheit mußt ich mir nehmen; denn wie sehr ich Ihre Prosa verehre, so wenig – und hierin stimmen wir überein – behagen mir Ihre Verse“ (ebd., 446). Ein Manuskript der ursprünglichen Verse hat sich nicht erhalten.

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„Merkwürdige Reden gehört zu Krebsligen zwischen zwölf und ein Uhr in der heiligen Nacht“

  • Christian von Zimmermann

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Die Erzählung Merkwürdige Reden gehört zu Krebsligen zwischen zwölf und ein Uhr in der heiligen Nacht erschien zuerst im März 1847 im zweiten Jahrgang der Zeitschrift Schweizerisches Familienbuch, welche der mit Gotthelf bekannte Schriftsteller und Publizist Johann Jakob Reithard in Zürich herausgab. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Gotthelf seinen Text an Reithard abgegeben, aber wirtschaftliche Probleme der Zeitschrift verzögerten den Druck (vgl. Rudolf Hunziker, in: SW 18, 442–445). Gotthelf schrieb bei der Abgabe an Reithard, die in den Text eingerückten Verse seien „zu schauderhaft“, und Reithard ersetzte diese mit geübterer Hand: „Diese Freiheit mußt ich mir nehmen; denn wie sehr ich Ihre Prosa verehre, so wenig – und hierin stimmen wir überein – behagen mir Ihre Verse“ (ebd., 446). Ein Manuskript der ursprünglichen Verse hat sich nicht erhalten.