Die Erzählungen Hans Joggeli der Erbvetter und Hans Harzer; auch ein Erbvetter gehören durch Entstehungsgeschichte und Inhalt eng zusammen. Erstere wird von Gotthelf unter dem Titel Der Erbvetter 1846 zusammen mit der Erzählung Der Mordiofuhrmann an den Verleger Moses Simion gesandt, der in demselben Jahr mit Julius Springer zusammen den „Allgemeinen deutschen Volksschriften-Verein“ gegründet und Gotthelf um Mitwirkung gebeten hat. Die Erzählungen verfasste Gotthelf ursprünglich für den Volkskalender, Der Erbvetter erschien dem Verleger dafür aber zu umfangreich, sodass er ihn zur Publikation in der geplanten Volksbibliothek bestimmte und Gotthelf um eine weitere Erzählung bat, um so einen ganzen Band füllen zu können. Gotthelf verpflichtete sich dazu 1847 vertraglich und lieferte, nach einigen ungeduldigen Nachfragen Springers, Harzer Hans im Jahr darauf. Im Frühling 1848 erschien der Band mit den beiden Erzählungen unter dem Titel Hans Joggeli der Erbvetter; und Harzer Hans; auch ein Erbvetter. Zwei Erzählungen für das Volk in Berlin in der Verlagshandlung des allgemeinen deutschen Volksschriften-Vereins von Simion und Springer. Es ist die einzige zu Gotthelfs Lebzeiten erschiene Publikation der Erzählungen. Von Hans Joggeli ist eine erste handschriftliche Fassung enthalten, von der die Druckversion etwas abweicht.

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„Hans Joggeli der Erbvetter; und Harzer Hans; auch ein Erbvetter“

  • Esther Kilchmann

摘要

Die Erzählungen Hans Joggeli der Erbvetter und Hans Harzer; auch ein Erbvetter gehören durch Entstehungsgeschichte und Inhalt eng zusammen. Erstere wird von Gotthelf unter dem Titel Der Erbvetter 1846 zusammen mit der Erzählung Der Mordiofuhrmann an den Verleger Moses Simion gesandt, der in demselben Jahr mit Julius Springer zusammen den „Allgemeinen deutschen Volksschriften-Verein“ gegründet und Gotthelf um Mitwirkung gebeten hat. Die Erzählungen verfasste Gotthelf ursprünglich für den Volkskalender, Der Erbvetter erschien dem Verleger dafür aber zu umfangreich, sodass er ihn zur Publikation in der geplanten Volksbibliothek bestimmte und Gotthelf um eine weitere Erzählung bat, um so einen ganzen Band füllen zu können. Gotthelf verpflichtete sich dazu 1847 vertraglich und lieferte, nach einigen ungeduldigen Nachfragen Springers, Harzer Hans im Jahr darauf. Im Frühling 1848 erschien der Band mit den beiden Erzählungen unter dem Titel Hans Joggeli der Erbvetter; und Harzer Hans; auch ein Erbvetter. Zwei Erzählungen für das Volk in Berlin in der Verlagshandlung des allgemeinen deutschen Volksschriften-Vereins von Simion und Springer. Es ist die einzige zu Gotthelfs Lebzeiten erschiene Publikation der Erzählungen. Von Hans Joggeli ist eine erste handschriftliche Fassung enthalten, von der die Druckversion etwas abweicht.