Gotthelf hat diese Erzählung 1844 auf Bitte von August Stöber für die Elsässischen Neujahrsblätter 1845 geschrieben. Die Erzählung trug da noch den Titel Christens Brautfahrt. Zugleich veranstaltete Stöber einen Separatdruck unter dem Titel Wie Christen eine Frau gewinnt. Gotthelf war über diese Separatpublikation keineswegs erfreut, so dass ihm der Verleger vorschlug, die Ausgabe nicht in den Handel zu bringen, was aber dennoch geschah. Interessant ist die Begründung des Verlegers, der mit diesem Separatdruck hoffte, „diese Erzählung auch unterm Volke zu verbreiten“, welches die Neujahrsblätter nicht lese (SW 18, 434). 1845 erschien ein weiterer, jedoch unerlaubter Abdruck unter dem Titel Christens Brautfahrt. Eine Dorfgeschichte in: Neues Schweizerisches Unterhaltungsblatt (3. Jg., Nr. 2–6). 1850 wurde die Erzählung wieder abgedruckt in der zweimal wöchentlich in Chur erscheinenden Zeitung Der liberale Alpenbote (Nr. 28–37, 6.4.1850–8.5.1850) in der Rubrik „Erheiternde und belehrende Mitteilungen aus des Alpenboten Reisetasche“. Ebenfalls 1850 erschien die Erzählung im 2. Band der Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

„Wie Christen eine Frau gewinnt“

  • Rosmarie Zeller

摘要

Gotthelf hat diese Erzählung 1844 auf Bitte von August Stöber für die Elsässischen Neujahrsblätter 1845 geschrieben. Die Erzählung trug da noch den Titel Christens Brautfahrt. Zugleich veranstaltete Stöber einen Separatdruck unter dem Titel Wie Christen eine Frau gewinnt. Gotthelf war über diese Separatpublikation keineswegs erfreut, so dass ihm der Verleger vorschlug, die Ausgabe nicht in den Handel zu bringen, was aber dennoch geschah. Interessant ist die Begründung des Verlegers, der mit diesem Separatdruck hoffte, „diese Erzählung auch unterm Volke zu verbreiten“, welches die Neujahrsblätter nicht lese (SW 18, 434). 1845 erschien ein weiterer, jedoch unerlaubter Abdruck unter dem Titel Christens Brautfahrt. Eine Dorfgeschichte in: Neues Schweizerisches Unterhaltungsblatt (3. Jg., Nr. 2–6). 1850 wurde die Erzählung wieder abgedruckt in der zweimal wöchentlich in Chur erscheinenden Zeitung Der liberale Alpenbote (Nr. 28–37, 6.4.1850–8.5.1850) in der Rubrik „Erheiternde und belehrende Mitteilungen aus des Alpenboten Reisetasche“. Ebenfalls 1850 erschien die Erzählung im 2. Band der Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz.