Die Erzählung Servaz und Pankraz gehört zum Spätwerk Gotthelfs. Sie erschien zuerst in dem von Johann Josef Cloos, dem Ehemann von Gotthelfs Schwägerin Marie Cloos-Zeender, herausgegebenen Taschenkalender Alpen-Röschen für das Jahr 1844 in Bern und eröffnete einige Jahre später den ersten Band seiner Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz (1850). Strukturell zählt sie zu den moraldidaktischen Rahmenerzählungen, die besonders im Frühwerk Gotthelfs sowie erneut zwischen 1842 und 1850 häufig begegnen (vgl. besonders die doppelt gerahmte Erzählung Die Frau Pfarrerin aus dem Jahr 1854, s. Kap.  46 ; vgl. Rankin 1990).

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„Servaz und Pankraz“

  • Christoph Deupmann

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Die Erzählung Servaz und Pankraz gehört zum Spätwerk Gotthelfs. Sie erschien zuerst in dem von Johann Josef Cloos, dem Ehemann von Gotthelfs Schwägerin Marie Cloos-Zeender, herausgegebenen Taschenkalender Alpen-Röschen für das Jahr 1844 in Bern und eröffnete einige Jahre später den ersten Band seiner Erzählungen und Bilder aus dem Volksleben der Schweiz (1850). Strukturell zählt sie zu den moraldidaktischen Rahmenerzählungen, die besonders im Frühwerk Gotthelfs sowie erneut zwischen 1842 und 1850 häufig begegnen (vgl. besonders die doppelt gerahmte Erzählung Die Frau Pfarrerin aus dem Jahr 1854, s. Kap.  46 ; vgl. Rankin 1990).