„Uli, der Pächter“
摘要
Vom zweiten Uli-Roman ist in der Burgerbibliothek Bern nur ein Blatt mit handschriftlichen Kapitelüberschriften überliefert (N Jeremias Gotthelf 8.6.2). Die nachgelassenen Briefe ermöglichen lediglich einen bruchstückhaften Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werks. Zum ersten Mal denkt Albert Bitzius an einen „II. Teil von Uli“ in einem Brief an seinen Namensvetter Carl vom 22.1.1842. Er merkt dabei an, Wie Uli, der Knecht, glücklich wird werde „in Baslerblättern wegen Mangel an Frömmigkeit bitter getadelt, ein II. Teil wäre meine Rechtfertigung“ (SW EB 5, 192). In einem Schreiben an Johann Caspar Mörikofer vom 15.4.1842 erklärt er, der Christliche Volksbote aus Basel habe in seiner Kritik am Knecht vom 5.1.1842 (Anonymus 1842) „sowohl den Uli als mich recht häßlich hergenommen, so daß er in meinem Geiste einen 2. Teil desselben erzeuget hat“ (SW EB 5, 215).