Südlich des Kyffhäusergebirges schließen sich mehrere Landschaftselemente an, die durch mesozoische und känozoische Gesteine geprägt sind. Eines der herausragenden GeoTope dieser Region ist die Ausgrabungsstätte Steinrinne Bilzingsleben. Im dort vorkommenden Travertin sind frühmenschliche Artefakte und zahlreiche Tierknochen und -zähne konserviert. Der GeoPfad Steinrinne erschließt darüber hinaus Gesteine der Trias, die im Bereich des markanten Wipperdurchbruchs und der Thüringer Pforte eindrucksvoll zutage treten. Der östlichste GeoPfad des GeoParks ist bei Rastenberg gelegen. Der Einfluss der Finne-Störung ist durch teilweise steil aufgerichtete und überkippte Schichtfolgen des Buntsandsteins und des Muschelkalks dokumentiert. Weitere Ablagerungen zählen zum Quartär und bestehen aus Lössablagerungen der Weichsel-Eiszeit, die in zwei GeoTopen erschlossen sind. Windleite und Hainleite (im Westen), Hohe Schrecke und Schmücke (im Osten) sind zwei, die Thüringer Pforte begrenzende, etwa parallel verlaufende Höhenzüge im südlichen Geopark (Abb. 7.1, 2.3). Sie prägen zudem als Schichtstufen markant das Landschaftsbild. Da die Schichten im Allgemeinen nach Süden einfallen, ist morphologisch eine etwas steilere Nordseite und eine flacher abfallende Südseite ausgebildet.

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Entlang von Windleite, Hoher Schrecke, Hainleite, Schmücke und Finne

  • Mareike Naylor,
  • Dorothee Mertmann

摘要

Südlich des Kyffhäusergebirges schließen sich mehrere Landschaftselemente an, die durch mesozoische und känozoische Gesteine geprägt sind. Eines der herausragenden GeoTope dieser Region ist die Ausgrabungsstätte Steinrinne Bilzingsleben. Im dort vorkommenden Travertin sind frühmenschliche Artefakte und zahlreiche Tierknochen und -zähne konserviert. Der GeoPfad Steinrinne erschließt darüber hinaus Gesteine der Trias, die im Bereich des markanten Wipperdurchbruchs und der Thüringer Pforte eindrucksvoll zutage treten. Der östlichste GeoPfad des GeoParks ist bei Rastenberg gelegen. Der Einfluss der Finne-Störung ist durch teilweise steil aufgerichtete und überkippte Schichtfolgen des Buntsandsteins und des Muschelkalks dokumentiert. Weitere Ablagerungen zählen zum Quartär und bestehen aus Lössablagerungen der Weichsel-Eiszeit, die in zwei GeoTopen erschlossen sind. Windleite und Hainleite (im Westen), Hohe Schrecke und Schmücke (im Osten) sind zwei, die Thüringer Pforte begrenzende, etwa parallel verlaufende Höhenzüge im südlichen Geopark (Abb. 7.1, 2.3). Sie prägen zudem als Schichtstufen markant das Landschaftsbild. Da die Schichten im Allgemeinen nach Süden einfallen, ist morphologisch eine etwas steilere Nordseite und eine flacher abfallende Südseite ausgebildet.