Zu Beginn des vierten Akts von 13 verlegte John den Ort seiner Reden vom Hyde Park auf den Trafalgar Square, wo er den zentralen Protest gegen Ruths Politik und gegen die, zu diesem Zeitpunkt noch potentielle, Entscheidung über den Krieg gegen den Iran orchestrierte. Im Hintergrund betonte währenddessen der geöffnete Kubus die Weite der Bühne. Bartlett und Sharrock ließen den von Trystan Gravelle verkörperten John in seiner Rede ein Generationenargument artikulieren: Denn seine Generation hatte den Glauben an eine bessere Welt, während sie den Älteren vorwarf, ihre Hoffnungen als naiv abzutun. Das Generationenargument reflektierte sich zudem im Publikum, in dem junge Zuschauer*innen den Visionen Johns ebenso zustimmen wollten wie den Forderungen von Occupy London, während ältere Besucher*innen die Thematisierung solcher Themen für unnötig hielten oder aber die Hoffnung auf einen sozial gerechten Staat noch nicht aufgegeben hatten. Mit dem Auseinanderbrechen der Bewegung zum Schluss des Stücks verkompliziert Bartlett sein eigenes Argument. Würden die Älteren Recht behalten und die Hoffnungen auf eine bessere Welt waren tatsächlich naiv, weshalb man sich schnell von ihnen abwenden konnte? Oder konnte dieses Ende diejenigen Zuschauer*innen, die sich mit der im Stück dargestellten politischen Bewegung identifizierten, aufrütteln, um gerade nicht aufzugeben und stattdessen weiterhin für ihre Hoffnungen und Visionen einzutreten? War die Lösung nicht vielleicht nur einen Spaziergang zu St Paul’s entfernt?

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Zeitschicht II: Brutalistische Bauten als Alltagsarchitekturen und Meisterwerke

  • Sascha Förster

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Zu Beginn des vierten Akts von 13 verlegte John den Ort seiner Reden vom Hyde Park auf den Trafalgar Square, wo er den zentralen Protest gegen Ruths Politik und gegen die, zu diesem Zeitpunkt noch potentielle, Entscheidung über den Krieg gegen den Iran orchestrierte. Im Hintergrund betonte währenddessen der geöffnete Kubus die Weite der Bühne. Bartlett und Sharrock ließen den von Trystan Gravelle verkörperten John in seiner Rede ein Generationenargument artikulieren: Denn seine Generation hatte den Glauben an eine bessere Welt, während sie den Älteren vorwarf, ihre Hoffnungen als naiv abzutun. Das Generationenargument reflektierte sich zudem im Publikum, in dem junge Zuschauer*innen den Visionen Johns ebenso zustimmen wollten wie den Forderungen von Occupy London, während ältere Besucher*innen die Thematisierung solcher Themen für unnötig hielten oder aber die Hoffnung auf einen sozial gerechten Staat noch nicht aufgegeben hatten. Mit dem Auseinanderbrechen der Bewegung zum Schluss des Stücks verkompliziert Bartlett sein eigenes Argument. Würden die Älteren Recht behalten und die Hoffnungen auf eine bessere Welt waren tatsächlich naiv, weshalb man sich schnell von ihnen abwenden konnte? Oder konnte dieses Ende diejenigen Zuschauer*innen, die sich mit der im Stück dargestellten politischen Bewegung identifizierten, aufrütteln, um gerade nicht aufzugeben und stattdessen weiterhin für ihre Hoffnungen und Visionen einzutreten? War die Lösung nicht vielleicht nur einen Spaziergang zu St Paul’s entfernt?