Das vorliegende Kapitel bietet einen Überblick über das Gesundheits- und Risikopotenzial von Wintersportarten, die im Schnee bzw. im Eis ausgeübt werden. Die vorgestellten Untersuchungsergebnisse verdeutlichen, dass alle Wintersportarten (physische, psychische und soziale) Gesundheitsauswirkungen zeigen können, dass jedoch in Abhängigkeit von der gewählten Sportart, der bestehenden Naturgefahren, der bewegungsbezogenen und geländebedingten Anforderungen und der individuellen Verhaltensweisen bei der Sportausübung auch ein beträchtliches Unfall- und Verletzungspotenzial in Betracht gezogen werden muss. Die entsprechende Gewichtung zur Erreichung des maximalen Nutzens und zur Reduktion möglicher Risikofaktoren obliegt vorwiegend der Einschätzung der ausübenden Personen, die sich durch entsprechende Maßnahmen sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer und sozialer Ebene (Gruppendynamik etc.) auf die Ausübung von Wintersportaktivitäten vorbereiten können. Risikominimierung kann einerseits durch Verbesserung der körperlichen Voraussetzungen und des tatsächlichen Könnens im Sinne der Fähigkeit der Bewältigung motorisch schwieriger Anforderungen und andererseits durch vernünftige Einschätzung möglicher Gefahren auf Basis von Erfahrungswissen und einer Steuerung von Gruppenprozessen stattfinden.

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Wintersportarten

  • Martin Burtscher,
  • Martin Niedermeier,
  • Martin Kopp

摘要

Das vorliegende Kapitel bietet einen Überblick über das Gesundheits- und Risikopotenzial von Wintersportarten, die im Schnee bzw. im Eis ausgeübt werden. Die vorgestellten Untersuchungsergebnisse verdeutlichen, dass alle Wintersportarten (physische, psychische und soziale) Gesundheitsauswirkungen zeigen können, dass jedoch in Abhängigkeit von der gewählten Sportart, der bestehenden Naturgefahren, der bewegungsbezogenen und geländebedingten Anforderungen und der individuellen Verhaltensweisen bei der Sportausübung auch ein beträchtliches Unfall- und Verletzungspotenzial in Betracht gezogen werden muss. Die entsprechende Gewichtung zur Erreichung des maximalen Nutzens und zur Reduktion möglicher Risikofaktoren obliegt vorwiegend der Einschätzung der ausübenden Personen, die sich durch entsprechende Maßnahmen sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer und sozialer Ebene (Gruppendynamik etc.) auf die Ausübung von Wintersportaktivitäten vorbereiten können. Risikominimierung kann einerseits durch Verbesserung der körperlichen Voraussetzungen und des tatsächlichen Könnens im Sinne der Fähigkeit der Bewältigung motorisch schwieriger Anforderungen und andererseits durch vernünftige Einschätzung möglicher Gefahren auf Basis von Erfahrungswissen und einer Steuerung von Gruppenprozessen stattfinden.