Altersdiskriminierung und Ageismus – die ungebetenen „Helfer“ des Alters
摘要
Altersdiskriminierung und Ageismus verhindern einen differenzierten Blick auf das Alter. Sie wirken wie Filter und versperren in der unmittelbaren Begegnung und in der gesellschaftlichen Diskussion die realistische Wahrnehmung des Alters. Sie zeigen sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen und können massive gesundheitliche Folgen haben: Mangelnde Leistungsfähigkeit, verringerte Lebenserwartung, chronischer Stress und reduzierte kognitive Leistungsfähigkeit sind einige davon. Stärkung der Gesundheitskompetenz, „Shared Decision Making“ (SDM) und „Advance Care Planning“ (ACP) sind drei wirksame Strategien, um auf der individuellen Ebene Altersdiskriminierung entgegenzuwirken und Selbstdiskriminierung zu vermeiden. Auf gesellschaftlicher Ebene sind die Förderung der Alterskomplexität und Maßnahmen zur Vermeidung der Diskriminierung im Gesundheitssystem wichtig.