Agenda 2100: Globale Transitionen
摘要
Die Dynamik von Verbesserungen, Innovationen und Übergängen innerhalb von Systemen wird untersucht, wobei verschiedene historische und zukunftsorientierte Beispiele zur Veranschaulichung von Paradigmenwechseln und tiefgreifenden Systemveränderungen verwendet werden. Es wird erklärt, dass Übergänge unerwartete Konsequenzen und umfangreiche Neugestaltungen auf der Grundlage neuer Denkweisen mit sich bringen. Vergangene Übergänge, wie die Agrarrevolution, die industrielle Revolution und der Übergang vom Kolonialismus zur internationalen Zusammenarbeit, werden als Beispiele hervorgehoben. Das Kapitel befasst sich mit der Energiewende in Europa, die darauf abzielt, durch Abschwächungs- und Anpassungsstrategien bis 2050 klimaneutral zu sein. Dies ist ein Teil des EU Green Deal, der aus vielen gleichzeitigen und gekoppelten Übergängen besteht, einschließlich des Übergangs in der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion – ‚Farm to Fork‘. Als Beispiel für eine Anpassungsstrategie wird die Entwicklung von schwimmenden Städten diskutiert, die sich an steigende Meeresspiegel anpassen. Weltweit werden Experimente durchgeführt, zum Beispiel Oceanix City in Südkorea, das darauf abzielt, Tausende von Menschen auf schwimmenden Plattformen unterzubringen. Dieser Paradigmenwechsel geht von traditionellen festen, schweren Gebäuden zu leichten, flexiblen und schwimmenden Strukturen über, was potenziell zu einer weit verbreiteten Neudefinition des städtischen Lebens führen könnte. Übergänge können nicht wie Projekte gemanagt werden. Das Management von Übergängen betont die Integration von Top-down- und Bottom-up-Ansätzen. Erfolgreiche Übergänge beinhalten oft die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren auf verschiedenen Ebenen, indem internationale, staatliche und private Anstrengungen in einem Prozess der Koevolution kombiniert werden.