Die Menschheit breitete sich global aus, beanspruchte Eigentum und behauptete territoriale Rechte, verwurzelt in Narrativen der Legitimität von Philosophen wie John Locke. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der menschliche Einfluss auf die Umwelt dramatisch durch die ‚große Beschleunigung‘, die den Beginn des Anthropozäns markiert, einer Ära, in der menschliche Aktivität den Planeten prägt. Der menschliche Einfluss wird durch die Narrative und Strategien bestimmt, die aus den Worten abgeleitet werden, die wir besitzen. Das Modell der vier Sphären – Logosphäre, Mythosphäre, Politosphäre und Phänosphäre – veranschaulicht, wie Worte Narrative formen, die wiederum Strategien beeinflussen und zu greifbaren Effekten führen. Falsch verwendete oder falsche Worte führen zu schädlichen Strategien und nachhaltigen Ergebnissen, was die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung unserer Sprache und unseres Denkens zur Erreichung von Nachhaltigkeit unterstreicht. Der Anthropozentrismus wird durch wissenschaftliche Entdeckungen infrage gestellt. Astronomie, Geologie, Biologie und andere Disziplinen haben gezeigt, dass Menschen eine jüngste Ergänzung zu einem alten und weiten Universum und Mitglieder des natürlichen Stammbaums sind. Es gibt starke emotionale und kognitive Ähnlichkeiten zwischen dem Menschen und anderen Tieren, was speziesistische Ansichten widerlegt und für einen stärker integrierten und verantwortungsvolleren Ansatz für unsere Rolle auf der Erde plädiert. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Annahme von ‚Frieden‘ statt dem früheren Paradigma des ‚kriegstreibenden Heldentums‘. Frieden ist eher ein Geisteszustand als die Abwesenheit von Krieg, nicht nur in Bezug auf Menschen und ihre Nationen, sondern auch in Bezug auf die Natur, wie ein Zitat aus der Erdcharta veranschaulicht.

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Anders denken: Wer besitzt die Erde?

  • Niko Roorda

摘要

Die Menschheit breitete sich global aus, beanspruchte Eigentum und behauptete territoriale Rechte, verwurzelt in Narrativen der Legitimität von Philosophen wie John Locke. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der menschliche Einfluss auf die Umwelt dramatisch durch die ‚große Beschleunigung‘, die den Beginn des Anthropozäns markiert, einer Ära, in der menschliche Aktivität den Planeten prägt. Der menschliche Einfluss wird durch die Narrative und Strategien bestimmt, die aus den Worten abgeleitet werden, die wir besitzen. Das Modell der vier Sphären – Logosphäre, Mythosphäre, Politosphäre und Phänosphäre – veranschaulicht, wie Worte Narrative formen, die wiederum Strategien beeinflussen und zu greifbaren Effekten führen. Falsch verwendete oder falsche Worte führen zu schädlichen Strategien und nachhaltigen Ergebnissen, was die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung unserer Sprache und unseres Denkens zur Erreichung von Nachhaltigkeit unterstreicht. Der Anthropozentrismus wird durch wissenschaftliche Entdeckungen infrage gestellt. Astronomie, Geologie, Biologie und andere Disziplinen haben gezeigt, dass Menschen eine jüngste Ergänzung zu einem alten und weiten Universum und Mitglieder des natürlichen Stammbaums sind. Es gibt starke emotionale und kognitive Ähnlichkeiten zwischen dem Menschen und anderen Tieren, was speziesistische Ansichten widerlegt und für einen stärker integrierten und verantwortungsvolleren Ansatz für unsere Rolle auf der Erde plädiert. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Annahme von ‚Frieden‘ statt dem früheren Paradigma des ‚kriegstreibenden Heldentums‘. Frieden ist eher ein Geisteszustand als die Abwesenheit von Krieg, nicht nur in Bezug auf Menschen und ihre Nationen, sondern auch in Bezug auf die Natur, wie ein Zitat aus der Erdcharta veranschaulicht.