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Philipp Ritzen: Heinrich Heines „Romanzero“. Mythisches Denken und resignatives Geschichtsbild

  • Stefan Lüddemann

摘要

Hat Heinrich Heine am Ende nicht mehr daran geglaubt, dass sich die Lebensverhältnisse der Menschen zum Besseren wenden lassen würden? Ist er an der Idee des Fortschritts verzweifelt, hat er am Ende gar resigniert? Heinrich Heine, das ist der Trommler der Revolution, der Gegner der Restauration, Vorbild aller engagierten und auf der politischen Linken angesiedelten Autoren. Dieses Bild schien unverrückbar. Jetzt legt Philipp Ritzen Hand an diese Konvention der Rezeption Heinrich Heines. Seine These: Heine hat sich in seinem späteren Werk einem zyklischen und vor allem resignativem Geschichtsbild zugewandt und die Idee des Fortschritts damit zumindest erheblich relativiert. Das ist ein Novum, vorsichtig gesagt.