Eine Pfortaderthrombose (PVT) tritt bei etwa 1–10 % der Patienten mit Leberzirrhose auf. Zu den Risikofaktoren zählen eine ausgeprägte portale Hypertonie und eine verminderte Leberfunktion, die zu endothelialen Schäden und reduziertem Pfortaderfluss führen. Auch eine mit metabolischer Dysfunktion assoziierte steatotische Lebererkrankung sowie ein hepatozelluläres Karzinom erhöhen das Risiko. Die Diagnose einer zirrhotischen PVT erfolgt meist im Rahmen routinemäßiger Kontrollen mittels Ultraschalls oder Schnittbildgebung, da akute Symptome oft ausbleiben. Zur Therapie zählen Antikoagulanzien, die das Fortschreiten der Thrombose verlangsamen und die Rekanalisationsrate steigern. Die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten kann die Mortalität und Komplikationen der Leberzirrhose senken, ohne das Blutungsrisiko signifikant zu erhöhen. In schweren Fällen kann ein transjugulärer intrahepatischer portokavaler Shunt (TIPS) eingesetzt werden.

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Zirrhotische Pfortaderthrombose

  • Eugen Zizer

摘要

Eine Pfortaderthrombose (PVT) tritt bei etwa 1–10 % der Patienten mit Leberzirrhose auf. Zu den Risikofaktoren zählen eine ausgeprägte portale Hypertonie und eine verminderte Leberfunktion, die zu endothelialen Schäden und reduziertem Pfortaderfluss führen. Auch eine mit metabolischer Dysfunktion assoziierte steatotische Lebererkrankung sowie ein hepatozelluläres Karzinom erhöhen das Risiko. Die Diagnose einer zirrhotischen PVT erfolgt meist im Rahmen routinemäßiger Kontrollen mittels Ultraschalls oder Schnittbildgebung, da akute Symptome oft ausbleiben. Zur Therapie zählen Antikoagulanzien, die das Fortschreiten der Thrombose verlangsamen und die Rekanalisationsrate steigern. Die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten kann die Mortalität und Komplikationen der Leberzirrhose senken, ohne das Blutungsrisiko signifikant zu erhöhen. In schweren Fällen kann ein transjugulärer intrahepatischer portokavaler Shunt (TIPS) eingesetzt werden.