Hepatopulmonales Syndrom und portopulmonale Hypertension
摘要
Das hepatopulmonale Syndrom (HPS) und die portopulmonale Hypertension (PoPH) sind wichtige, aber oft unterdiagnostizierte pulmonale Komplikationen bei Leberzirrhose. HPS ist charakterisiert durch eine Gasaustauschstörung infolge intrapulmonaler Vasodilatation und zeigt Symptome wie Hypoxämie und Atemnot. Die Diagnose erfolgt über Sauerstoffpartialdruckmessungen und Kontrastmittelechokardiografie. Therapieoptionen umfassen eine Sauerstofftherapie und ggf. eine Lebertransplantation. PoPH, eine Form der pulmonalen Hypertonie, entsteht durch portale Hypertonie und führt zu erhöhtem pulmonalen Gefäßwiderstand. Die Diagnose erfolgt primär über Echokardiografie und Rechtsherzkatheter. Bei PoPH stehen medikamentöse Behandlungen zur Verfügung, eine Lebertransplantation kommt nur in frühen Stadien infrage. Beide Erkrankungen erhöhen die Mortalität und erfordern spezialisierte Behandlungsstrategien.