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Institutionelle Perspektive auf inklusiv plus: Nutzen und Herausforderungen

  • Filomena Sabatella,
  • Agnes von Wyl,
  • Rahel Hubacher

摘要

Im vorherigen Kapitel wurde mithilfe von Fragebogenerhebungen und Interviews mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen gezeigt, wie diese von «inklusiv plus» profitieren konnten. Diese Evaluation fokussiert darauf, die Perspektive der teilnehmenden Motivationssemester und Arbeitsintegrationsprogramme abzuholen. Hierfür wurden sieben Geschäftsleitende und Fachpersonen befragt, die seitens der Projektpartner für die Implementierung von «inklusiv plus» verantwortlich waren. Mit leitfadengestützten Interviews wurden sie zu den Erfahrungen mit dem Projekt und vor allem zum Nutzen und zu den Herausforderungen des Projekts befragt. In der Auswertung der Interviews wurde der Nutzen des Projekts in drei Bereiche unterteilt: Institution, Mitarbeitende und Teilnehmende. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der externen psychotherapeutische Fachperson wurde von allen Angebotsleitenden als besonders wertvoll erachtet. Die befragten Personen betonten ausserdem, dass das Projekt vielen Teilnehmenden helfen konnte, Krisen zu bewältigen, das Hilfesucherverhalten der Teilnehmenden zu verbessern, die Selbstwirksamkeit und die sozialen Fähigkeiten zu steigern. Es diente ausserdem als Sicherheitsnetz, und zwar nicht nur für die jugendlichen Teilnehmenden, sondern oft auch für die Fachpersonen. Das Projekt «inklusiv plus» zur Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen in Arbeitsintegrationsprogrammen erwies sich aus Sicht der beteiligten Institutionen als erfolgreich. Jedoch wurden auch Herausforderungen bei der Implementierung genannt: Diese waren je nach Projektphase andere. Als grosse Herausforderung wurde die Sicherstellung der Weiterfinanzierung des Projekts genannt.