Frauen stellen weltweit die Mehrheit der Arbeitskräfte in der Textilindustrie. Sie leiden unter geringen, nicht existenzsichernden Löhnen, Arbeitszeiten von 10 bis 12 Stunden täglich und einem konstant hohen Produktionsdruck. Bis zu 80 % haben Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Belästigungen und Gewalt am Arbeitsplatz gemacht, die von Beschimpfungen über Misshandlungen bis zu Vergewaltigung und Mord reichen. Das Dindigul-Abkommen, ein Abkommen zwischen Markenunternehmen, Produzenten und Gewerkschaften widmet sich der Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und kastenbasierter Gewalt. Dargestellt werden die zentralen Faktoren, die zu dessen Erfolg beitragen und Anknüpfungspunkte für ähnliche Abkommen für eine wirksame Umsetzung von Unternehmensverantwortung bieten.

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Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie. Worker-Driven Social Responsibility als Hebel gegen geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz

  • Marijke Mulder,
  • Paulina Riebe

摘要

Frauen stellen weltweit die Mehrheit der Arbeitskräfte in der Textilindustrie. Sie leiden unter geringen, nicht existenzsichernden Löhnen, Arbeitszeiten von 10 bis 12 Stunden täglich und einem konstant hohen Produktionsdruck. Bis zu 80 % haben Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Belästigungen und Gewalt am Arbeitsplatz gemacht, die von Beschimpfungen über Misshandlungen bis zu Vergewaltigung und Mord reichen. Das Dindigul-Abkommen, ein Abkommen zwischen Markenunternehmen, Produzenten und Gewerkschaften widmet sich der Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und kastenbasierter Gewalt. Dargestellt werden die zentralen Faktoren, die zu dessen Erfolg beitragen und Anknüpfungspunkte für ähnliche Abkommen für eine wirksame Umsetzung von Unternehmensverantwortung bieten.