Die ersten zwei Schritte des Entwurfs eines Regelkreises, nämlich die Identifikation der Regelstrecke und die darauf basierende Reglereinstellung, werden in diesem Kapitel als Module des Data Stream Management (DSM) betrachtet. Mit diesem Begriff wurde im Kap.  4 die einheitliche Behandlung von Regelung, Steuerung und Datenübertragung eines Regelsystems bezeichnet. Die klassischen Regelkreise, die im Kap.  2 als Bussysteme dargestellt sind, werden im vorliegenden Kapitel mit DSM „Ident“ für die Streckenidentifikation und DSM „Tuner“ für die Einstellung des Reglers ergänzt. Mit dem DSM „Ident“ werden wie üblich die Testsignale zum Eingang der Regelstrecke als Sprungfunktion eingegeben, die Sprungantworten werden am Ausgang der Regelstrecke aufgenommen und nach klassischen Verfahren (Wendetangenten- und Zeit-Prozentkennwert-Verfahren) verifiziert. Die Ergebnisse der Streckenidentifikation werden weiter zum DSM „Tuner“ übergeben, aus dessen Bezeichnung seine Funktion ersichtlich ist, nämlich die automatische Einstellung von Standardreglern. Darüber hinaus wird in diesem Kapitel ein Adaptive Filter for Identification and Control (AFIC) beschrieben, in dem die Identifikation und der Reglerentwurf mit einem DSM erfolgt. Abschließend werden Übungsaufgaben angeboten und mit Lösungen begleitet.

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Identifikation und Reglereinstellung

  • Serge Zacher,
  • Florian Stöckl

摘要

Die ersten zwei Schritte des Entwurfs eines Regelkreises, nämlich die Identifikation der Regelstrecke und die darauf basierende Reglereinstellung, werden in diesem Kapitel als Module des Data Stream Management (DSM) betrachtet. Mit diesem Begriff wurde im Kap.  4 die einheitliche Behandlung von Regelung, Steuerung und Datenübertragung eines Regelsystems bezeichnet. Die klassischen Regelkreise, die im Kap.  2 als Bussysteme dargestellt sind, werden im vorliegenden Kapitel mit DSM „Ident“ für die Streckenidentifikation und DSM „Tuner“ für die Einstellung des Reglers ergänzt. Mit dem DSM „Ident“ werden wie üblich die Testsignale zum Eingang der Regelstrecke als Sprungfunktion eingegeben, die Sprungantworten werden am Ausgang der Regelstrecke aufgenommen und nach klassischen Verfahren (Wendetangenten- und Zeit-Prozentkennwert-Verfahren) verifiziert. Die Ergebnisse der Streckenidentifikation werden weiter zum DSM „Tuner“ übergeben, aus dessen Bezeichnung seine Funktion ersichtlich ist, nämlich die automatische Einstellung von Standardreglern. Darüber hinaus wird in diesem Kapitel ein Adaptive Filter for Identification and Control (AFIC) beschrieben, in dem die Identifikation und der Reglerentwurf mit einem DSM erfolgt. Abschließend werden Übungsaufgaben angeboten und mit Lösungen begleitet.