Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen bilden für viele Kommunen in der Bundesrepublik inzwischen einen unverzichtbaren Rahmen für die eigene Stadtentwicklung und ihr Nachhaltigkeitsmanagement. Damit die zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele vorgesehenen Maßnahmen in den Kommunen auch tatsächlich ihre intendierte Wirkung entfalten, müssen sie mit entsprechenden Haushaltsansätzen hinterlegt werden. Zu diesem Zweck ist der Ansatz der „Nachhaltigkeitshaushalte“ entwickelt worden. Dabei handelt es sich um eine Form der wirkungsorientierten Haushalts- und Verwaltungssteuerung, deren Zweck darin besteht, die Veranschlagung und Verausgabung (kommunaler) Haushaltsressourcen an Nachhaltigkeitszielen auszurichten, die zuvor im Idealfall in einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie formuliert wurden. Der Beitrag gibt einen Überblick über Ansätze einer nachhaltigkeitsorientierten Haushaltssteuerung in Kommunen. Dabei werden vor allem die Ansätze des „Nachhaltigkeitshaushaltes“ und der „Nachhaltigkeitsrendite“ fokussiert. Dazu wird zunächst ein kurzer Abriss zur Etablierung des Nachhaltigkeitsprinzips in Politik, Verwaltung und Gesellschaft gegeben, um anschließend aufzuzeigen, wie das Prinzip auch in der Finanz- und Haushaltspolitik öffentlicher Gebietskörperschaften Einzug gehalten hat. Darauf aufsetzend, werden die Ansätze des „Nachhaltigkeitshaushaltes“ und der „Nachhaltigkeitsrendite“ dargestellt und bezüglich ihrer Stärken und Schwächen/Limitationen diskutiert.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Nachhaltigkeitssteuerung im kommunalen Haushaltswesen: Nachhaltigkeitshaushalte und das Instrument der Nachhaltigkeitsrendite

  • Christian Raffer,
  • Oliver Peters,
  • Henrik Scheller

摘要

Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen bilden für viele Kommunen in der Bundesrepublik inzwischen einen unverzichtbaren Rahmen für die eigene Stadtentwicklung und ihr Nachhaltigkeitsmanagement. Damit die zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele vorgesehenen Maßnahmen in den Kommunen auch tatsächlich ihre intendierte Wirkung entfalten, müssen sie mit entsprechenden Haushaltsansätzen hinterlegt werden. Zu diesem Zweck ist der Ansatz der „Nachhaltigkeitshaushalte“ entwickelt worden. Dabei handelt es sich um eine Form der wirkungsorientierten Haushalts- und Verwaltungssteuerung, deren Zweck darin besteht, die Veranschlagung und Verausgabung (kommunaler) Haushaltsressourcen an Nachhaltigkeitszielen auszurichten, die zuvor im Idealfall in einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie formuliert wurden. Der Beitrag gibt einen Überblick über Ansätze einer nachhaltigkeitsorientierten Haushaltssteuerung in Kommunen. Dabei werden vor allem die Ansätze des „Nachhaltigkeitshaushaltes“ und der „Nachhaltigkeitsrendite“ fokussiert. Dazu wird zunächst ein kurzer Abriss zur Etablierung des Nachhaltigkeitsprinzips in Politik, Verwaltung und Gesellschaft gegeben, um anschließend aufzuzeigen, wie das Prinzip auch in der Finanz- und Haushaltspolitik öffentlicher Gebietskörperschaften Einzug gehalten hat. Darauf aufsetzend, werden die Ansätze des „Nachhaltigkeitshaushaltes“ und der „Nachhaltigkeitsrendite“ dargestellt und bezüglich ihrer Stärken und Schwächen/Limitationen diskutiert.