Eugen Egners reflexive Phantastik
摘要
Eugen Egner debütierte 1991 mit dem Tagebuch eines Trinkers im Haffmans Verlag, war jedoch schon seit 1987 regelmäßig mit Zeichnungen und Texten im Raben vertreten. Seine Texte greifen immer wieder auf im weiteren Sinn groteske und phantastische Elemente und Sujets zurück. Die Bildergeschichte Der künstliche Mann (1992) berichtet dessen Schicksale, der Roman Der Universums-Stulp (1993) verarbeitet Material aus der Prinzhorn-Sammlung und Motive der Science Fiction, sein letztes Buch bei Haffmans, Die Eisenberg-Konstante (2001), versammelt fünf phantastische Erzählungen. Egners Prosa beruht auf einer dezidiert modernen Ästhetik. Seine „Methode besteht nach eigener Aussage in Assoziation, Zitat und Montage.“