Zur Notwendigkeit der Regulierung digitaler Geschäftsmodelle
摘要
Aus ökonomischer Sicht sind Regulierungsmaßnahmen vor allem bei sogenanntem Marktversagen erforderlich und gerechtfertigt. Dazu zählen in erster Linie externe Effekte, Informationsasymmetrien und durch Monopole oder Oligopole beherrschte Märkte. Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass die Digitalisierung in allen drei Bereichen zu Defiziten der Marktmechanismen führt und daher meist der Staat, oder mehrere im Rahmen der EU, durch Rechtssetzung zunehmend eingreift. Alternativ wären auch private Regelungen oder nicht verbindliche Maßnahmen, also „soft law“, zu erwägen, nachdem die Vor- und Nachteile gegenüber rechtlichen Instrumenten untersucht worden sind.