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Fall 4 (BASIC): Bloß ’ne Hyperventilation

  • Steffen Grautoff,
  • Klaus Fessele,
  • Niclas Knappen

摘要

Du liest das Einsatzstichwort „Hyperventilation, 35 Jahre, weiblich“ auf deinem Melder. Die junge Frau hatte den Rettungsdienst gerufen, da sie nicht mehr „richtig durchatmen“ konnte. Sie sitzt auf dem Sofa und hyperventiliert (Atemfrequenz: 24/min.). Sie gibt an, dass sie Angst hatte, weil sie so schlecht Luft bekommt. Außerdem sei sie alleine und zwischendurch sei ihr schwindelig gewesen. Zu dem Zeitpunkt habe auch für ein paar Minuten ihr Herz gerast, berichtet sie. Sie zittert am gesamten Körper. Du überlegst … Grundsätzlich erfüllt sie alle Kriterien einer „klassischen“ Hyperventilation. Sie ist unruhig, ängstlich und nervös, zittert sogar; zusätzlich hat sie eine hohe Atemfrequenz. Auch das Gefühl, nicht „richtig durchatmen“ zu können, tritt in dieser Konstellation häufig auf und führt dann dazu, dass noch tiefer und häufiger geatmet wird. Dennoch entscheidest du dich dafür, diese Patientin wie immer professionell abzuarbeiten. Du erhebst sämtliche Vitalparameter und eine gute Anamnese. Sie hat keine Vorerkrankungen. Als Vormedikation nimmt sie lediglich die „Pille“. Du hast gelernt, dass bei Hyperventilation beruhigende Worte helfen können. Während du sie also verbal beruhigst, ermittelst du nach dem ABCDE-Schema.